Negativer Corona-Test als Zugangsvoraussetzung für Vorsprachen in städtischen Dienstgebäuden

Ab dem 12.04.2021 ist es für Kund*innen und Besucher*innen Pflicht, beim Betreten eines städtischen Dienstgebäudes einen negativen Corona-Test (nach § 4 Absatz 4 CoronaSchVO) vorzulegen. Der Test darf maximal 24 Stunden alt sein und ist Voraussetzung, um an Terminen, Vorsprachen und standesamtlichen Trauungen teilzunehmen. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt.

Aufgrund der aktuell bedrohlichen Situation auf den Kölner Intensivstationen wurde am

09. April 2021 die „Allgemeinverfügung zur regionalen Anpassung der Coronaschutzverordnung an das Infektionsgeschehen in der Stadt Köln“ entsprechend geändert.

Beim Betreten des Dienstgebäudes müssen Kund*innen und Besucher*innen (alle Verwaltungsexternen) somit ab sofort schriftlich oder digital ein negatives Test-Ergebnis vorzeigen - ausgestellt von einer in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststelle (sog. Bürgertest oder Arbeitgebertestung).


Infos zu allen Teststellen:

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/infektionsschutz/corona-virus/beauftragte-teststellen-koeln

Bitte beachten Sie die Hinweise zu den städtischen Testzentren:


Das Testzentrum in Nippes, Neusserstr/Gürtel 457-459 ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Website: www.coronaschnelltestzentrum-koeln.de

Erforderliche Terminbuchung hier oder Tel: 01632069221




Das Testzentrum in Ehrenfeld, Helios37: Ecke Vogelsanger Straße / Heliosstraße ist von Montag - Donnerstag von 7:30 bis 20 Uhr und Samstag von 7:30 bis 22 Uhr geöffnet.

Website: www.coronaschnelltestzentrum-koeln.de

Erforderliche Terminbuchung hier oder unter Tel: 0178 / 9229955


Das Testzentrum Am Breslauer Platz ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig.


Die städtischen Testzentren in Meschenich, Chorweiler, Finkenberg, Kalk und Mülheim öffnen ab 1. April 2021. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig



FAQs

Kann man auch vor Ort einen Selbsttest machen?

Nein. Die Stadt Köln akzeptiert keine Selbsttests, die in Anwesenheit von städtischem Personal durchgeführt werden. Aufgrund der Struktur unserer Stadtverwaltung (Größe der Dienstgebäude, Vielfalt der Services, etc.) lässt sich keine praktikable Handhabung für alle umsetzen.

Beim Betreten des Dienstgebäudes müssen Kund*innen und Besucher*innen (alle Verwaltungsexterne) schriftlich oder digital ein negatives Ergebnis vorweisen, ausgestellt von einer in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststelle (sog. Bürgertest oder Arbeitgebertestung).

Wie wird kontrolliert, dass das Testergebnis auch wirklich zu der entsprechenden Person gehört?

Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung schreibt vor, dass neben der Testbestätigung auch ein amtliches Ausweisdokument mitzuführen und den verantwortlichen Personen vorzulegen ist. Dadurch können die Bescheinigungen eindeutig den Kund*innen oder Besucher*innen zugeordnet werden.

Bescheinigung nach Corona-Test-und-Quarantäneverordnung

Eine Bescheinigung nach Corona-Test-und-Quarantäneverordnung wird in der Regel das Ergebnis eines sog. Bürgertests sein, der in den vielen Testeinrichtungen durchgeführt wird. Aber auch eine durch einen Arbeitgeber ausgestellte Bescheinigung über eine Beschäftigtentestung ist zulässig.

Ist der Test auch echt?

Das Land NRW wirbt dafür, dass das Testverfahren auf Ehrlichkeit und (Eigen-)Verantwortung beruht. Daher werde Missbrauch konsequent geahndet. Vor diesem Hintergrund kann zunächst davon ausgegangen werden, dass eine vorgelegte Bescheinigung echt ist.

Was ist mit Dienstbesuchen in anderen Verwaltungsgebäuden?

Die Zugangsregelung bezieht sich auf Kund*innen, Besucher*innen, Lieferanten*innen etc., das heißt auf alle verwaltungsexternen Personen. Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung, die ein anderes Dienstgebäude besuchen, fallen nicht unter die Testpflicht. Diese Kollegen*innen können sich in geeigneter Weise z.B. durch die Zutrittskarte, einen Gehaltsnachweis etc. ausweisen.

Betrifft die Testpflicht auch Fremdpersonal?

Bedingt. Fremdpersonal, das dauerhaft im Dienstgebäude arbeitet (z.B. Sicherheitspersonal, Reinigungskräfte), ist von den Zugangsvoraussetzungen ausgenommen und wie verwaltungsinternes Personal zu behandeln.

Gilt die Testpflicht auch für kurze Aufenthalte und Abholungen?

Ja. Um unseren Mitarbeitern*innen einen größtmöglichen Schutz zu gewähren und um die Zugangsvoraussetzungen übersichtlich zu halten, ist für jedes Betreten des Dienstgebäudes durch Verwaltungsexterne ein negatives Testergebnis erforderlich. Somit auch für lediglich kurze Aufenthalte im Dienstgebäude, wie zum Beispiel zum Abholen oder Abgeben von Dokumenten.

Wenn Sie vor Ort die Möglichkeit haben, Dokumente ohne das Betreten des Gebäudes und unter Einhaltung der zurzeit üblichen Schutzmaßnahmen (wie z.B. Glasabtrennungen) zugänglich zu machen, kann dies auch ohne Test stattfinden.

Was ist mit Menschen in Notsituationen?

Bitte achten Sie trotz der neuen Zugangsvoraussetzungen auf Menschen in Notsituationen und behandeln Sie diese angemessen. Insbesondere Kindern, orientierungslose Menschen, Menschen in Notdurft oder in gesundheitlichen Notsituationen sollten Sie situationsabhängig und geeignet behilflich sein.

Müssen geimpfte Personen auch einen negativen Test vorweisen?

Ja, auch geimpfte oder bereits genesene Personen benötigen ein negatives Testergebnis. Die am 9. April 2021 beschlossene Änderung der „Allgemeinverfügung vom 2. Oktober 2020 zur regionalen Anpassung der Coronaschutzverordnung an das Infektionsgeschehen in der Stadt Köln“ unterscheidet hier nicht.

Wo finde ich die Anordnung?

Die am 09.04.2021 beschlossene Änderung der“ Allgemeinverfügung vom 2. Oktober 2020 zur regionalen Anpassung der Coronaschutzverordnung an das Infektionsgeschehen in der Stadt Köln“ können Sie hier abrufen.

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