Filmvorführung des Spielfilmes Baghdad in My Shadow

Das Mobile Urban Cinema lädt zur oben genannten Filmvorführung

am kommenden Samstag, den 1. Oktober 2022 um 15:00 Uhr ins Filmforum ein.


Der Eintritt ist frei!

Adresse: Filmforum NRW , Bischofsgartenstrasse 1, 50667 Köln


Baghdad in my Shadow Regie: Samir Spielfilm D-CH 2021 104 min Sprachen. Arabisch, Englisch mit Untertiteln Das kosmopolitische Cafe „Abu Nawas“ ist Treffpunkt der großen irakischen Exil-Community in London. Hier kreuzen sich die Wege des gescheiterten Schriftstellers Taufik, der aus Ihrer Ehe geflüchteten Architektin Amal, des queeren IT-Spezialisten Muhanad und des streng religiösen Nassir. Jeder von ihnen ringt mit seiner Vergangenheit, keiner kann sie ganz abstreifen…so wie viele der vier bis fünf Millionen Iraker, die in Exil und Diaspora leben -– Menschen unterschiedlichster Generationen, Altersgruppen und Ethnien. In seinem atmosphärischen Drama folgt der Regisseur Samir Vergangenheit und Gegenwart seiner Charaktere - England, Lebensmittelpunkt für eine halbe Million Exil-Iraker, verschmilzt mit dem Bagdad der Erinnerung. Im Anschluss Diskussion mit dem Filmemacher Samir!

Samir (*29. Juli 1955 in Bagdad): Bereits in seinen Dokumentarfilmen „Forget Baghdad“ (2004) und „Iraqi Odyssey“ (2014) erzählte der Schweizer Produzent („Dschoint Ventschr“) und Filmemacher kunstvoll vom Exil seiner über den Globus verstreuten Familie, und verwob die Historie des Iraks, das Schicksal der Juden von Bagdad, sowie die Situation vor und nach dem Sturz von Saddam Hussain miteinander.

Gastgeber: Das Open-Air-Projekt „Mobile Urban Cinema“ unternimmt spätsommerliche Streifzüge durch Köln; in den letzten Wochen waren wir zu Gast in Kalk, Ehrenfeld, Bickendorf, auf den Poller Rheinwiesen und im Rheinauhafen, unsere Partner waren Atelier Mobilé, KalkGarten, Kalkkunst, Allerweltshaus, Niehler Freiheit, das Kunstboot, NeuLand und LETs DOK. Durch die Auswahl der Filme und Gäste möchten wir den lokalen Kölner Bezug zu globalen Themen herausstellen – zuletzt ging es um Fragen von Verkehrswende, Klimawandel und Aktivismus, Obdachlosigkeit und Hausbesetzung, Flucht und Migration. Nach der Winterpause freuen wir uns im Frühjahr auf ein Wiedersehen bei unseren Filmfestivals "Tüpisch Türkisch" und "Visions of Iran", bevor wir im Sommer mit "Mobile Urban Cinema" wieder an die frische Luft gehen.

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