Update: Besuchsverbot in den Häusern der Stadt Köln bis zum 02.02.2021

Einschränkung der Besucherregelung in den städtischen

Unterbringungseinrichtungen für Geflüchtete

hier: Fortführung der am 16.12.20 beschlossenen Regelung über den 11.01.2021 hinaus.


Aufgrund der jeweiligen Lage hat der gesamtstädtische Krisenstab nach Vorschlag von 56

mehrmals entschieden, dass in allen städtischen Unterkünften für Geflüchtete die

Besuchsregelungen stark eingeschränkt werden. Diese aktuell bis zum 11.01.2021 befristete

Anordnung diente dazu, auch diesen Personenkreis zu schützen und die sozialen Kontakte

weiter und auf das absolut Notwendigste zu reduzieren. Hinzu kommt, dass insbesondere in

Unterbringungseinrichtungen mit Gemeinschaftssanitäranlagen oder –küchen ein erhöhtes

Übertragungspotential besteht, sollte es zu einer Ansteckung kommen.

Aufgrund der von der Bundesregierung und den Bundesländern am 05.01.2021

verabschiedeten Richtlinien und der Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW in ihrer

vom 07. Januar 2021 gültigen Fassung und den Empfehlungen des Gesundheitsamtes zum

Symptom-Monitoring beim Personal und bei Besucher*innen, wird die Fortführung der aktuell

geltenden Besuchseinschränkungen vorgeschlagen:

Die Besuchseinschränkungen bleiben wie bisher bestehen. Neben dem Besuch von

Brückenprojekten als Überbrückungsmaßnahmen bis zum Kindergartenbesuch sind folgende

Ausnahmen zugelassen:

1. Besuche von Mitarbeitenden der Ombudsstelle und Mitarbeitenden der

Fachberatungsstellen für Geflüchtete

2. Besuche von gesetzlichen Betreuern, Vormündern, Mitarbeitern des ASD oder GSD

sowie ihren Beauftragten (z.B. SPFH) und medizinischen Pflegediensten

3. Besuche von außerhalb der Familie untergebrachten Minderjährigen, bei denen die

Besuchskontakte durch das zuständige Jugendamt befürwortet und unterstützt werden.

Alle Maßnahmen zu außerschulischen Bildungsangeboten wie in der Corona-

Schutzverordnung des Landes NRW im §7 in der Fassung vom 07. Januar beschrieben,

werden in Präsenzform eingestellt und sind nicht mehr gestattet.

Hierzu gehören:

4. die Projekte zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung innerhalb

der Einrichtungen von 562, die von 51 gefördert werden

5. das Projekt Bildungslotsen*innen im Rahmen des gesamtstädtischen Programms

„Kinderstark – kommunale Präventionsketten“

6. die Unterstützungsangebote zur Integration Geflüchteter über den IKD  - 162/5

7. alle Gruppenangebote des Ehrenamts.


Nur dringend erforderliche Betreuungsangebote der Einzelbetreuung sind in Präsenz

zulässig. Hierbei sind grundsätzlich die AHA-Regeln und die Nachverfolgbarkeit in allen

Bereichen der Unterkunft einzuhalten.


Die modifizierte eingeschränkte Besuchsregelung sollte vorerst bis zum 02.02.2021 gelten.

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